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Superhelden an die Macht!

Von Jan-Philipp Buck

Nachdem wir uns in das Spiel eingewöhnt haben, treffen wir schon unseren zweiten Charakter: Jetzt wird von uns Multi-Tasking gefragt. Denn wir steuern nicht mehr nur eine Heldin, sondern zwei Comicfiguren; und lernen bald deren Spezialfähigkeiten kennen. Denn so kann ein roboterähnlicher Charakter die Gegner mit Autos bewerfen, während unsere zierliche Superheldin durch die Gegend fliegt und Strahlen auf die bösen Schergen schleudert.
Ein paar Minuten später und schon steuern wir insgesamt vier Charaktere - so wächst unsere Truppe auf bis zu 24 spielbare Helden an, per Zwischensequenzen lernen wir die neuen Helfer kennen. Zum Ende eines jeden Levels können wir Punkte verteilen und so neue Fähigkeiten aufpolieren oder komplett neu erkaufen. Kleine Filmchen stellen uns zusätzlich dar, wie ein Charakter zu seinen Superfähigkeiten kam; atmosphärisch gelungen, jedoch auch nicht mehr als eine Spielerei - eine nette Spielerei.

Schon bald merken wir, dass das Spiel noch nicht so recht ausbalanciert ist (wie der Publisher DTP bei der Preview-Version auch eingesteht): Unsere Helden sterben angesichts der Gegnerstärke häufig, lassen sich ein bis zwei Mal wieder beleben, doch dann segnen auch sie endgültig das Zeitliche. Und wir kämpfen uns mit einem einzigen Helden durch die Gegnerscharen. Dann schaffen wir es doch, das Level ist gemeistert und unsere Kameraden stehen wieder topfit in der nächsten Zwischensequenz neben uns - aber ich will erst gar nicht behaupten, dass dies unrealistisch wäre; ich glaube nämlich auch nicht wirklich an Superhelden (außer Spiderman, den MUSS es wirklich geben!)...

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