Eine komplett frei drehbare Kameraperspektive, stufenlos zoombare und total zerstörbare Umgebung - das bietet das Spiel. Die Grafik ist schick, jedoch an einigen Stellen auch noch bearbeitungswürdig.
Der Versuch, die Stadt mit Autos und Menschen zu beleben, ist leider kläglich gescheitert: Zwar fahren ein, zwei oder auch drei Autos umher und ein paar Passanten bevölkern die Gehwege, jedoch komme ich mir eher wie in einem ausgestorbenen Kaff vor, als in einer urbanen Stadt. Und jeder weiß, dass Superhelden nicht irgendwelche Mini-Ortschaften vor der Zerstörung retten, sondern wenn schon dann New York, LA oder gar die ganze Welt auf einmal!
Alles in allem entpuppt sich Freedom Force vs. The 3rd Reich als ein möglicher Hit, auch wenn in der Preview-Version noch ein Multiplayer-Part fehlte. Vielleicht macht das Spiel im Multiplayer-Modus ja Titeln wie City of Heroes Konkurrenz? Wer weiß. Die Singleplayer-Variante des Titels ist jedenfalls schick aufgearbeitet, wird einem Comic-Flair voll und ganz gerecht und macht Lust auf den Online-Modus. Ich bin dann mal wieder weg, schmeiße mich in mein Spiderman-Kostüm und klettere Wände hoch - Mist, jetzt habe ich mich verraten...