Sie haben schräge Namen, sind die Hüter des Gesetzes und kennen eine Story: Diese wird, stilgerecht wie ein Comic, mit Sprechblasen begleitet. Gleich zu Anfang merkt man, dass die Entwickler sich an den amerikanischen gezeichneten Superhelden orientiert haben; das Ergebnis lässt sich sehen, auch wenn wir erst eine Preview-Version des Titels in den Händen halten können.
Es fühlt sich an, als ob wir die Titelseite eines Comic-Heftes umblättern würden - doch in Wirklichkeit legen wir nur eine CD in das entsprechende Laufwerk.
Und schon reißt uns förmlich das Spiel in den Story-Sog: Wir erleben als Heldin eine Sequenz, die uns erschreckende Visionen präsentiert. Doch, welch Glück, alles war nur ein Traum. Und schon geht es los, mit unserer ersten Comicheldin machen wir uns auf den Weg die Welt zu retten - oder erst einmal die Steuerung zu lernen. Denn das Tutorial wurde nahtlos in das Spiel integriert. So lernen wir schnell, wie wir mit Linksklick unseren Charakter an die entsprechende Position dirigieren und per Klick auf einen Feind selbigen angreifen. Ein Feature von Freedom Force vs. the 3rd Reich ist das Pausieren des Spiels - dabei dürfen wir unseren Spielfiguren schon Angriffstaktiken nahe legen und bestimmen, wo bei Spielaufnahme die Helden hinmarschieren: Ein Hauch von Runden-Taktik.