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Spiel mit dem Feuer

Von Danny Davis

Spyro ist erwachsen. Endlich. Oder Leider. Auf jeden Fall ist es um Welten besser geworden, als die letzten Teile auf den Last Gen Konsolen. Dementsprechend gibt es viele große und kleine Veränderungen, aber auch einige Ähnlichkeiten zu den Vorgängern. Das seien aber nur die guten Bestandteile - so sagte man mir zumindest, und ich glaube es sofort. Aber nicht, weil Greg Rosenfeld es mir überzeugend sagte, sondern weil ich selber Hand anlegen durfte.

Anstatt wie früher zu gleiten darf nun geflogen werden, so richtig mit Flügelschlag und allem drum und dran. Sogar Luftkämpfe kann man mit dem vormals süßen Spyro veranstalten. Man darf sogar überall fliegen, es macht nur nicht überall Sinn. So gibt es Sprungeinlagen, die ihr springen müsst, um euch dann irgendwo festzukrallen, weil ihr einfach nicht so hoch fliegen könnt. Ein richtig cooles Feature nennt sich laut Greg „Drag in Co-Op“, was heißt, das sich ein Freund oder eine Freundin jederzeit im Game dazuschalten kann - egal wo ihr seid, egal was ihr macht.
Ihr ahnt es schon: Die einsamen Tage sind gezählt, ab sofort begleitet euch Cynder, ein ehemals böses Drachenmädel. Einfach Start drücken und den zweiten Spieler hinzufügen - oder rausschmeißen.

Gleich zum nächsten spannenden Thema: Die Kämpfe. Alle alten Attacken wurde übernommen, verfeinert und bieten nun die Möglichkeit Kombos vom Stapel zu lassen. So könnt ihr mit Spyro Gegner auf die Hörner nehmen und dann rumschleudern oder mal richtig in den Boden rammen. Durch Attacken und Kombos füllt sich eine lila Leiste, die ganz oben mittig angeordnet ist. Wenn diese komplett gefüllt ist, könnt ihr den Furrymode aktivieren, indem ihr X und B gleichzeitig drückt. Dann lasst ihr, dem Namen entsprechend, eine absolute Killerattacke los.
Neben den Standardattacken habt ihr die Möglichkeit euren Atem umzufunktionieren, so spuckt Spyro standardmäßig Feuer, kann aber auch Blitze verschießen. Cynder kann hingegen, aufgrund der Hintergrundgeschichte, eher dunkle „Breaths“ ausführen.

Wichtige Frage an dieser Stelle: Wem haut ihr eigentlich eine rein? Natürlich gibt es wieder die alten Standardgegner aus den alten Teilen, dazu kommen noch ein paar neue, was am Ende dazu führen soll das mehr Abwechslung in die ganze Sache kommt. Natürlich sind diese „Elements“ auch upgradefähig, das heißt, dass sie stärker werden, mehr Schaden machen und somit euch natürlich immer besser unterstützen.
Sehr gut fand ich auch, dass euer jeweilige KI-Kollege (ihr könnt jederzeit zwischen den beiden per Knopfdruck wechseln) sich an den Kämpfen beteiligt und die Gegner mit angreift, das heißt euer Kumpane dezimiert eure Feinde richtig. Allerdings wird euer Freund in den Bosskämpfen dezent im Hintergrund bleiben und euch das Handeln überlassen. Eine alte Schwäche wurde aber übernommen, oder ist einfach unter den Tisch gefallen: Spyro kann nicht schwimmen. Ob es für ihn besser wäre, weiß ich nicht, da ich kein Level mit Wasser gesehen habe. Ob es welche gibt, respektive geben wird, war nicht klar.

Leider wird der Co-op Modus nicht online verfügbar sein, man hatte dies angedacht, dann aber gestrichen da man sich lieber auf den Sprung auf die NextGen konzentrieren wollte. Das Spiel wird Mitte November in Deutschland für X-Box 360, Wii, PS2, DS und Wii zu kaufen sein und circa neun Stunden besten Drachen-Spielspaß bieten.

Seiten: 1
Spyro - Dawn of the Dragon
USKFreigegeben ab 12 Jahren Preisk.A. (bei Amazon kaufen) PublisherVivendi EntwicklerEtranges Libellules